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Wie wird Hämophilie behandelt?

Ein wichtiger Schritt in der Hämophilie-Forschung war es, Krankheitserreger im Spenderplasma abzutöten.

Forschung und Entwicklung in der Hämophilie

Das Faktormedikament wurde zunächst aus Spenderblut gewonnen. Deshalb war es zu Beginn noch möglich, dass nicht nur der Faktor, sondern auch Krankheitserreger vom Spender auf den Patienten übertragen werden konnten. Viele Hämophilie-Patienten erkrankten deshalb an Hepatitis B und C. Besonders dramatisch war in den 70er Jahren die Übertragung des HI-Virus durch ein Faktormedikament.

Daraufhin suchte man nach Wegen, um die Faktormedikamente sicherer zu machen. Deshalb wendet man seitdem spezielle Verfahren an um Krankheitserreger – Viren und Bakterien – in den aus Blutplasma hergestellten (plasmatischen) Medikamenten abzutöten. Durch weitere Forschung war es möglich, den Faktor biotechnologisch und ohne menschliches Blut herzustellen.

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